Haydn: The Seasons
Douban
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Seht, Wie Der Strenge Winter Flieht!
Komm, Holder Lenz
Vom Widder Strahlet Jetzt
Schon Eilet Froh Der Ackersmann
Der Landmann Hat Sein Werk Vollbracht
Sei Uns Gnadig, Milder Himmel!
Erhort Ist Unser Flehm!
Oh, Wie Lieblich Ist Der Anblick
Ewiger Machtiger, Gutiger Gott
Im Grauen Schleier Ruckt Heran
Der Munt're Hirt Versammelt Nun
Sie Steigt Herauf, Die Sonne
Nun Regt Und Bewegt Sich
Die Mittagssonne Brennet Jetzt
Dem Druck Erlieget Di Natur
Welche Labung Fur Die Sinne!
O Seht! Es Steiget In Der Schwulen Luft
O Seht! Es Steiget In Der Schwulen Luft
Ach, Das Ungewitter Naht!
Die Dust'ren Wolken Trennen Sich
Was Durch Seine Blute
Den Reichen Vorrat Fuhrt Er Nun
So Lohnet Die Natur Den Fleiss
Seht, Wie Zum Haselbusche Dort
Ihr Schonen Aus Der Stadt
Nun Zeiget Das Entblosste Feld
Seht Auf Die Breiten Wiesen Hin!
Hier Treibt Ein Dichter Kreis
Hort Das Laute Geton
Am Rebenstocke Blinket Jetzt
Juhe! Der Wein Ist Da
Adagio Ma Non Troppo
Nun Senket Sich Das Blasse Jahr
Licht Und leben Sind Geschwachet
Gefesselt Steht Der Breite See
Hier Steht Der Wand'rer Nun
Sowie Er Naht, Schallt In Sein Ohr
Knurre, Schnurre, Knurre!
Abgesponnen Ist Der Flachs
Ein Madchen, Das Auf Ehre Hielt
Vom Durren Osten Dringt
Erblicke Hier, Betorter Mensch
Sie Bleibt Allein Und Leitet Uns
Dann Bricht Der Grosse Morgen An!